Fächerübergreifendes Lernen an den Leinetalschulen

Die schulischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erfordern kreative Lösungen. Projektorientiertes und fächerübergreifendes Lernen von und miteinander sowie die Erfahrung der Selbstwirksamkeit in Bezug auf die Fähigkeit, eigene Interessen zu entdecken, ihnen in einem überwiegend selbstständigen Lernprozess vertiefend zu folgen, und mittels dieser Erfahrung Verantwortung zu übernehmen, stellt einen relevanten Lernprozess und Lernbereich dar.
In dem Lernprojekt Deutschland nach 1945 bereiten die Lehrkräfte der Fächer Geschichte (Herr Baathe), Werte und Normen (Frau Bürmann), Musik (Herr Ganswindt) und Kunst (Frau Gehrke) gemeinsam fächerübergreifend für das zweite Halbjahr der Klasse 10 diverse Lernprojekte vor. Als ein zentraler Aspekt wird “Erinnern” als kulturübergreifend anschlussfähiges Geschichts- und Weltbewusstsein, als eine Art “Tool”, mit dem Gegenwart kritisch reflektiert wird, exponiert. Die fächerübergreifende Bearbeitung der einzelnen Themenfelder zielt auf die Gewinnung von erweiterten Urteils- und Handlungskompetenzen und der Wahrnehmung der Veränderbarkeit und Gestaltungsfähigkeit des eigenen Lebens und fokussiert damit unmittelbar auf die politische Verantwortung von Individuen.
Das Lernen vollzieht sich zeitlich konzentriert (an einem Schultag pro Woche) und beispielhaft (exemplarisch) unter dem genannten Oberthema. Innerhalb dieses Rahmens werden die verbindlichen Inhalte und Anforderungen der jeweiligen Bildungspläne abgedeckt. Die Sicherung der Lerninhalte erfolgt über Lerntagebücher, Präsentationen, Selbst- und Fremdeinschätzungen sowie schriftlichen und künstlerischen Leistungsnachweisen. In den Projekten wird in Einzel- und/ oder Gruppenarbeit selbstbestimmt und interessengeleitet an einem Thema gearbeitet.
Die Schüler*innen lernen zusammenzuarbeiten und in der Endphase des Projekts zu einem gemeinsamen Produkt zu kommen, das der Öffentlichkeit präsentiert wird.
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