Projekt: Wissens-Kaleidoskop oder Was ich schon immer einmal wissen wollte

In diesem dreitägigen Projekt haben Schülerinnen und Schüler der 5. bis 11. Klasse Wissbegierde, Recherche, Assoziationen sowie künstlerische Transformation zu sichtbaren Werken verbunden.

Der erste Tag galt dem Entdecken und Sammeln. Im Vordergrund stand die Frage „Was wollte ich schon immer einmal wissen?“ So entstand für jeden ein Kaleidoskop an Fragen, wie zum Beispiel: „Warum gibt es Kriege?“, „Bewegt man sich auch im Schlaf?“, „Wie funktionieren Schallplatten?“, „Warum verschwand das Wasser auf dem Mars?“ oder „Wird Unsterblichkeit in der Zukunft möglich sein?“

Eine persönliche Auswahl der Fragen fiel schwer; „Wissenskarten“ wurden angefertigt, Assoziationen, Worte, Fakten, Symbole, Farben oder Kritzeleien festgehalten. Anschließend folgte eine visuelle Erkundung: große Farbinseln, welche die Stimmung der ausgesuchten Fragen festhalten, wurden auf großformatigen Karton angelegt. So entstand eine emotionale, noch abstrakte „Landkarte“ der ausgewählten Fragen.

Der zweite Tag war der Transformation gewidmet, Wissen ist nicht statisch; es wurde von den Schülerinnen und Schülern zu Bild, Bewegung und Metapher verwandelt. Dafür konnten verschiedene künstlerische Techniken benutzt werden. Es wurde gezeichnet, gemalt, geschrieben, Bewegungslinien mit Fäden angelegt; Fundstücke wie kleine Figuren, alte Schallplatten oder Abbildungen von Kontinenten oder Personen wurden integriert und collagenartig mit der farbigen „Landkarte verwoben. Feinarbeiten bildeten den Abschluss.

Als Endergebnis sind ausgehend von Wissensfragen erstaunliche Kunstwerke entstanden, die das kreative Potential eines Jeden widerspiegeln!
ST, BR, WE