Einladung der Stiftung 20. Juli 1944

Gemeinsam mit vier anderen Schüler*innen und Frau Bürmann sind wir als Vertreter*innen unserer Schule einer Einladung der Stiftung 20. Juli 1944 gefolgt und haben anlässlich des Jahrestages Berlin besucht. Direkt nach unserer Ankunft haben wir am Jugendworkshop „Der Feind steht rechts“ in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand teilgenommen. Dort haben wir die Biografien verschiedene Widerständler gegen den Nationalsozialismus vor 1933 kennengelernt und in Gruppen jeweils eine Person vorgestellt. Wir haben auch besprochen, wie sie jeweils Widerstand geleistet haben und was uns daran besonders überrascht hat. Festhalten konnten wir vor allem, dass sich die Widerständler nicht vom Nationalsozialismus einschüchtern lassen haben und standhaft geblieben sind. Deshalb ist auch die Erinnerung an sie so wichtig.

Anschließend konnten wir im Roten Rathaus mit jungen Angehörigen der Familien der Widerständler und anderen Partnerschulen ins Gespräch kommen. Um 18:00 Uhr haben wir im Museum für Kommunikation Berlin einen Vortrag von Prof. Dr. Sönke Neitzel gehört, in dem er die bisherige Traditionsbildung der Bundeswehr kritisierte. 

Am 20.07. um 11:00 Uhr fand die offizielle Feierstunde der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 im Ehrenhof der Gedenkstätte Deutscher Widerstand statt. Nach der Begrüßung wurden Reden gehalten, wie beispielsweise von Karin Prien, der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Anschluss fand ein Gedenken an die Toten statt und die Nationalhymne wurde gesungen. Nach der Feierstunde waren wir im Hotel JW Marriott zum Mittagessen eingeladen.

Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden historischen Erkenntnissen und bewegenden Geschichten im Gepäck traten wir schließlich die Heimreise an. Es war eine gelungene und lehrreiche Exkursion. Vielen Dank an unseren Partner, die Stiftung 20. Juli 1944!